Netzwerke Ökolandbau und Kompost in Deutschland – eine Entwicklung im Überblick

Mit den Zielen, aktuelle Informationen zu vermitteln, Kommunikation und Vernetzung zu fördern und damit zum Vertrauensaufbau beizutragen sind bereits in mehreren Bundesländern NÖK-Aktivitäten gestartet.

Die Entwicklung der NÖKs lässt sich dabei in drei Phasen unterteilen (s. Abbildung unten). Die erste Phase dient der Sachstandserhebung, auch, um regionale Schwerpunkte zu erkennen. Die zweite Phase dient der Konzeptionierung eines NÖK mit der Berücksichtigung und Nutzung landesspezifischer Besonderheiten hinsichtlich der relevanten Akteure (z. B. Verwaltungs-, Beratungs- oder Verbandsstrukturen).

Momentane Phase der NÖK-Akti-vi-täten in den einzelnen Bundesländern mit Jahresangabe zum Beginn der ersten NÖK-Akti-vi-täte

Entwicklung von Netzwerken Ökolandbau und Kompost (NÖK) in drei Phasen

In der dritten Phase wird das erarbeitete Konzept schließlich umgesetzt und das NÖK mit all seinen Akteuren und Aktivitäten dynamisch entwickelt. Diese Umsetzung braucht Zeit, um ihre volle Wirkung zu entfalten.

Die Karte in der u. g. Abbildung bietet eine gute Übersicht darüber, in welchen Bundesländern bereits NÖK-Aktivitäten erfolgt sind, in welchem Jahr diese Aktivitäten erstmalig begonnen haben und in welcher Phase der NÖK-Entwicklung sich diese Aktivitäten derzeit befinden.

Neben ersten Interessensbekundungen, Vorgesprächen und Projektentwicklungen gibt es sechs Bundesländern, in denen mindestens bereits ein vollumfängliches „Phase 1“-Projekt durchgeführt wurde bzw. die Durchführung demnächst startet. In Hessen und Baden-Württemberg wurde darüber hinaus bereits die Umsetzung eines NÖK (Phase 3) realisiert.

Momentane Phase der NÖK-Aktivitäten in den einzelnen Bundesländern mit Jahresangabe zum Beginn der ersten NÖK-Aktivitäten

Aktueller Stand der NÖK-Aktivitäten in den einzelnen Bundesländern mit Jahresangabe zum Beginn der ersten NÖK-Aktivitäten

Die Aktivitäten in den unterschiedlichen Bundesländern wurden mit Ausnahme von Bayern (BÖL-Projekt „ProBio“) durch die Projektgemeinschaft von Witzenhausen-Institut GmbH und ISA -Ingenieurbüro für Sekundärrohstoffe, Abfall- und Kreislaufwirtschaft gesteuert, die sich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei den jeweiligen Fördermittelgebern bedanken.