





Aktuelles
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Wie lässt sich die Bodenfruchtbarkeit im ökologischen Maisanbau langfristig sichern?
Am 04. August 2026 findet auf dem Biolandbetrieb Georgshof in Hilzingen eine weitere Fachinfoveranstaltung des NÖK Baden-Württemberg zum Thema “Biogut- und Grüngutkomposte im Ökolandbau” mit Schwerpunkt Maisanbau statt. Wie lässt sich die Bodenfruchtbarkeit im ökologischen Maisanbau langfristig sichern? Biogut- und Grüngutkomposte können durch die Verbesserung der Bodenstruktur und die Bereitstellung von Nährstoffen einen wichtigen Beitrag… weiter
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Wie lassen sich Biogut- und Grüngutkomposte im Ökolandbau fachgerecht und wirkungsvoll einsetzen?
Diese und weitere Fragen werden im Rahmen der NÖK BW Fachinfoveranstaltung „Biogut- und Grüngutkomposte im Ökolandbau“ am 15.09.2026 auf dem Stifterhof in Kraichtal beleuchtet. Wie lassen sich Biogut- und Grüngutkomposte im Ökolandbau fachgerecht und wirkungsvoll einsetzen? Welche Erkenntnisse liefern langjährige Feldversuche und was bedeuten sie für die landwirtschaftliche Praxis? Diesen Fragen stellt sich der Feldtag… weiter
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Was leistet Kompost unter den Herausforderungen des Klimawandels?
Diese und weitere Fragen aus der Praxis werden im Rahmen der NÖK BW Fachinfoveranstaltung „Biogut- und Grüngutkomposte im Ökolandbau“ am 16.09.2026 auf dem Biolandhof Scheuermann beantwortet. Wie können landwirtschaftliche Böden auch unter den Herausforderungen des Klimawandels langfristig fruchtbar und widerstandsfähig bleiben? Biogut- und Grüngutkomposte können einen wichtigen Beitrag zum Humusaufbau, zur Bodenfruchtbarkeit und zur Schließung… weiter
WER WIR SIND
WAS IST DAS NÖK Baden-Württemberg?
Das NÖK Baden-Württemberg ist ein mehrjähriges Anschubprojekt gefördert vomMinisterium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft (UM) und der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Ökolandbau und Kompostwirtschaft.
Es dient der nachhaltigen Vernetzung der Akteure für die Erzeugung und Anwendung gütegesicherter Biogut- und Grüngutkomposte im Ökolandbau in Baden-Württemberg auf allen Ebenen.

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… aus der Praxis
Was sagen Ökolandwirte über Kompost






INTERVIEW MIT EINEM KOMPOSTANWENDER
Tobias Lang, Lerchenhof,
Wutach-Lembach
(Landkreis Waldshut-Tiengen)
„Ich habe relativ wenig Tiere im Verhältnis zur Fläche. Die Ackerfläche ist knapp versorgt mit Nährstoffen. Ich setze das flüssige Gärprodukt zur Ertragssteigerung ein.“
Martin Homburg ist überzeugt vom Komposteinsatz
Martin Homburg ist überzeugt vom Komposteinsatz
INTERVIEW MIT EINEM KOMPOSTANWENDER
Hans Fischer vom Landgut Birkenhof, Herdwangen-Schönach (Landkreis Sigmaringen)
Bioland-Betrieb seit 2007
„Wir sind ein viehloser Betrieb und setzen Kompost ein, um unseren Böden Nährstoffe zurückzugeben. Außerdem unterstützt Kompost den Humuserhalt und hilft uns, die Bodenfruchtbarkeit langfristig zu sichern.“
Martin Homburg ist überzeugt vom Komposteinsatz
Martin Homburg ist überzeugt vom Komposteinsatz
INTERVIEW MIT EINEM KOMPOSTANWENDER:
Felix Hoffarth (Landkreis Marburg-Biedenkopf)
Naturland-Betrieb seit 1991
“Der Einsatz von Kompost ist für mich Teil einer nachhaltigen Wirtschaftsweise. Ich nutze Kompost in meinem Betrieb, um meine Nährstoffbilanzen auszugleichen und die Stoffe, die aus meinem Nährstoffkreislauf verloren gehen, zu ersetzen.”
“Ich bin sehr zufrieden mit dem Einsatz von Komposten. Meine wichtigsten Qualitätsanforderungen sind, dass der Kompost so wenig Störstoffe wie möglich enthält und gleichzeitig einen hohen Nährstoffgehalt aufweist.”
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Nils Tolle, Calden (Landkreis Kassel)
Gäa-Betrieb seit 1969
“Der Kompost wird vor allem für das Market Gardening (Gemüseproduktion) verwendet. Dort ist er besonders wichtig, um unsere schweren Böden langfristig strukturell zu verbessern und so bessere Bedingungen für den Gemüseanbau zu schaffen. Im Ackerbau soll der Kompost zur Nährstoffversorgung beitragen sowie die Wasserhaltekapazität perspektivisch erhöhen.”
so bessere Bedingungen für den Gemüseanbau zu
so bessere Bedingungen für den Gemüseanbau zu
Holger Schütz, Groß-Umstadt,
Naturlandbetrieb seit 2021
“Ich bin als ökologisch wirtschaftender Landwirt darauf angewie-sen mein Nährstoffdefizit durch organische Dün-gemittel zu decken. Da mir der regionale Kreislaufgedanke sehr wichtig ist, finde ich es sinnvoll, Kompost einzusetzen, der in der Region erzeugt wird.
Ich erhoffe mir, dass der Kompost langfristig meine Bodenfruchtbarkeit verbessert und meine Böden dadurch gegenüber den Herausforderungen des Klimawandels besser gewappnet sind.”
“Der Komposteinsatz findet in erster Linie statt, um
“Der Komposteinsatz findet in erster Linie statt, um
Tim Treis, Biohof Ruhlengut, Morschen
Biolandbetrieb seit 2003
“Die Komposte dienen dazu, Nährstoffkreisläufe zu schließen und einen Beitrag zum Humusaufbau zu leisten. Da wir ein viehloser Betrieb sind, haben wir keinen eigenen Wirtschaftsdünger zur Verfügung und müssen über Futter/ Mist-Kooperationen, auch im Sinne der Verwertung der Luzerne-Gras-Aufwüchse in einer Biogasanlage, und den Einsatz von Kompost für eine im We-sentlichen ausgeglichene Nährstoffbilanz sorgen.”
“Der Komposteinsatz findet in erster Linie statt, um
“Der Komposteinsatz findet in erster Linie statt, um
Portraits von
Kompostierungsanlagen





Kompostierungsanlage Singen
Betreiber:
RETERRA Hegau-Bodensee GmbH
Anlagenart:
Pfropfenstromvergärungsanlage für Biogut mit Nachkompostierung des festen Gärprodukts und separater Grüngutkompostierung
Gesamtkapazität:
87.500 t pro Jahr
(55.000 t in der Vergärungsanlage)
Produkte:
– Frisch- und Fertigkompost aus Grüngut
– Frisch- und Fertigkompost aus Biogut
– Flüssiges Gärprodukt
Eignung für den Ökolandbau:
Bioland/Naturland (Komposte)
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Die Hans Schmid GmbH ist seit 1991 im Bereich der Kompostierung von Grüngut (Garten und Parkabfälle, Landschaftspflegeabfälle, Gehölzrodungsrückstände, Wurzelstöcke, Gras und Laub) aktiv und betreibt mittlerweile fünf Kompostierungsanlagen.
Betreiber:
Hans Schmid GmbH
Anlagenart:
Fünf Kompostierungsanlagen für Grüngut
Gesamtkapazität:
23.800 t pro Jahr (3.000 bis 6.650 t pro Anlage)
Kompostarten:
Frisch- und Fertigkompost aus Grüngut
Eignung für den Ökolandbau:
FIBL-Betriebsmittel, Bioland/Naturland
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In Lohfelden legt man großen Wert auf ausgezeichnete Kompostqualität, um in den Ökolandbau zu vermarkten. Ein Besuch der Anlage lohnt sich.
Betreiber:
Abfallentsorgung Kreis Kassel
Anlagenart:
Trockenvergärungsanlage (Boxen)
mit Gärrestkompostierung
Gesamtkapazität:
44.500 Tonnen pro Jahr
Kompostarten:
Fertig- und Frischkompost aus Biogut
Eignung für den Ökolandbau:
FIBL-Betriebsmittel, Bioland/Naturland
Martin Homburg ist überzeugt vom Komposteinsatz
Martin Homburg ist überzeugt vom Komposteinsatz
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Die BBL Biomasse- und Brennstofflogistik GmbH betreibt nahe der Stadt Korbach eine Kompostierungsanlage für rund 65 % der Bioabfälle aus den Haushalten des Landkreises Waldeck-Frankenberg. Die Kompostierung wird in offenen Trapezmieten, die vollständig überdacht sind, durchgeführt.
Betreiber:
BBL Biomasse- und Brennstofflogistik GmbH
Anlagenart:
Kompostierungsanlage für Biogut und Grüngut
Gesamtkapazität:
23.000 t pro Jahr
Kompostarten:
Frischkompost und Fertigkompost aus einem Gemisch von Biogut (70 %) und Grüngut (30 %)
Eignung für den Ökolandbau:
FIBL-Betriebsmittel sowie Bioland/Naturland/Gäa/Biokreis
Martin Homburg ist überzeugt vom Komposteinsatz
Martin Homburg ist überzeugt vom Komposteinsatz

